NEU! 2008 - Zeitungsartikel mit Dan White vom September 2008 AVU Jungbürgerfeierzum runterladen

DAN WHITE im "STAR PLUS" - Schweizer Showszenenmagazin

Ein Bericht von Zauberer Dan White mit Fotos ist in der Ausgabe vom Januar 2007 von "Star Plus" nachzulesen. Star Plus hat eine Auflage von 100'000 Exemplaren und ist jetzt an jedem Kiosk in der Schweiz erhältlich. Ausser Dan White hat es viele andere Internationale Künstler und hintergrundberichte von Gildo Horn, Marco Rima, Rindlisbacher u.s.w.

Dowload: Titelseite und Ausschnitt des Berichts auf Seite 38

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25. Juli 2005 Zeitungsartikel: Anzeiger von Uster/ Zürcher Oberländer 25. Juli 2005 verfasst vom Werner Frei

Wenn aus Zwanziger- Zweihunderternoten werden

Dan White aus Gutenswil, hauptberuflich diplomierter Zauberer.

Dan White ist diplomierter Zauberkünstler. Er liebt es, sein Publikum zu verblüffen, mit Schalk und einem Augenzwinkern. Vor sechs Jahren hat er sich der in Gutenswil wohnhafte Alleinunterhalter entschieden, seine Nebenbeschäftigung zum Beruf zu machen.

Artikel von Werner Frei AvU/ZO

Das Rätselraten beginnt schon bei der Suche nach der Hausnummer. Welches ist die Nummer 6? Dan White steht unter der Haustüre und weist lachend auf den darüber montierten Würfel. Sechs Augen blicken dem Besucher entgegen. Der Hausherr ist Zauberer, und er geniesst es, zu verblüffen. Dann, wenn er mitten in einer Apérogesellschaft steht und seine Portemonnaie Flammen speit, oder wenn er zwischen Suppe und Kalbsgeschnetzeltem eine Zwanziger in eine Zweihunderternote verwandelt. Wie macht er das?

Direkt vor der Nase

Er steht direkt vor mir, nicht weit entfernt, auf einer Bühne. Vor meiner Nase. Zauberei, auch jetzt, als er ein Bistrotischen vor meiner Kamera die Schwerelosigkeit überwinden lässt. Zauberei? Ja, aber vor allem jahrelanges hartes Training. «Schon als Kind habe ich jede Gelegenheit benützt, um Zauberern bei der Arbeit zuzusehen», erinnert sich der 37-Jährige, der mit bürgerlichem Namen Mario Prüller heisst. In Bibliotheken habe er nach Zauberbüchern gestöbert, habe Veranstaltungen besucht und dabei Gleichgesinnte kennen gelernt. So sei er immer tiefer in die Materie hineingeraten. «Ich habe förmlich alles aufgesogen, was mit Zauberei zu tun hatte, und mit zwölf Jahren hat es bei mir voll eingeschlagen: Ich bekam meine ersten Auftritte.»

Berufsdiplom als Zauberer

Nach der Lehre als Elektromonteur habe er zwar auf dem Beruf gearbeitet, jedoch nur zu 50 Prozent. Und mit 18 habe er nach einem Jahr Vorbereitungszeit beim Magischen Ring der Schweiz die Prüfung als Zauberer abgelegt. An den Schweizermeisterschaften in Luzern wurde Dan White als zweitbester Magier ausgezeichnet. Seine Zaubershow besteht aus zwei Teilen, die einzeln oder zusammen gebucht werden können. «Beim sogenannten Close-up Magic bewege ich mich unter den Gästen oder gehe von Tisch zu Tisch», erklärt der Familienvater. Wichtig sei, dass er das Publikum gleich von Anfang an in seinen Bann ziehen könne: «Der erste Lacher ist wichtig, dann ist das Eis meistens gebrochen.» Zauberei sei Technik und Fingerfertigkeit, aber auch viel Psychologie. Beim Zuschauer müssten Emotionen geweckt werden.

Tricks lassen sich kaufen

Emotionen stünden auch im Zentrum des zweiten Programmteils, der Comedy-Magic-Show auf der Bühne, sagt Dan White. Wichtig sei auch die «Verpackung» der Tricks, die oft auf traditionellen Techniken basierten. «Der gute Zauberer entwickelt aus dem bekannten Wissen seine eigene Nummer», sagt White, der natürlich seine Tricks nicht verraten will. Das gehöre zum Ehrenkodex eines diplomierten Zauberers. Tricks könne man auch an den alle drei Jahre stattfindenden Weltkongressen kaufen, doch «mit einem gekauften Trick kann man sich keinen Namen schaffen.» Wenn man einen Trick exklusiv erwerben wolle, könne dies mehrere zehntausend Franken kosten. So besucht der Absolvent der dreijährigen Theaterausbildung an der Mimenschule Ilg in Zürich zwar die Kongresse, entwickelt aber seine Tricks lieber selber.

Ich gehe überall hin

Dabei kommt ihm manchmal sein erlernter Beruf zu gute. «Um beim Zuschauer eine Illusion zu erzeugen, sind alle Mittel erlaubt.» Gerne tritt der Vater von zwei Buben, auch vor Kindern - etwa Geburtstagen - auf, wobei er für diese ein Spezialprogramm erarbeitet hat. Zwei Drittel der Engagements, welche in der Regel in die Schweiz, Deutschland und Österreich, aber auch schon einmal nach China - «Ich gehe überall hin» - führen, gehen auf Mund-zu-Mund-Propaganda zurück, der Rest wird von Agenturen vermittelt. Alle Auftritte finden meistens zwischen Freitag und Sonntag statt, an den übrigen Tagen widmet sich Dan White dem Bürokram, entwickelt und übt Zaubertricks oder betätigt sich als Hausmann. Mit Zauberei hat dies dann nichts mehr zu tun. «Leider», wie er selber anfügt.

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